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Lokale KI oder ChatGPT? Was KMU zum Datenschutz wissen sollten

KI kann im Büro viel Zeit sparen. Doch was passiert mit Kundendaten, die in ChatGPT & Co. landen? Warum eine lokale KI für viele KMU die bessere Wahl ist.

Viele Mitarbeitende nutzen bereits KI-Tools wie ChatGPT – oft ohne klare Regeln. Dabei werden schnell Offerten, Kundendaten oder interne Dokumente in fremde Clouds kopiert. Das kann Probleme mit dem Datenschutz und mit Geschäftsgeheimnissen verursachen.

Der Unterschied

  • Cloud-KI (z. B. ChatGPT): Ihre Eingaben werden auf Servern des Anbieters verarbeitet, oft im Ausland.
  • Lokale KI: Das KI-Modell läuft auf einem Computer oder Server in Ihrem Betrieb. Ihre Daten verlassen das Haus nicht.

Was das Schweizer Datenschutzgesetz verlangt

Seit September 2023 gilt das revidierte Datenschutzgesetz (DSG). Wer Personendaten an Dienstleister weitergibt – auch an KI-Anbieter –, muss unter anderem transparent informieren und bei einer Übermittlung ins Ausland für einen angemessenen Schutz sorgen. Mit einer lokalen KI entfällt ein grosser Teil dieser Fragen.

Ist lokale KI gut genug?

Moderne offene KI-Modelle sind für typische Büroaufgaben wie Zusammenfassen, Formulieren, Übersetzen oder das Durchsuchen eigener Dokumente sehr leistungsfähig – und laufen bereits auf einem kompakten Mini-PC. Für sehr spezielle Aufgaben kombinieren wir lokale und Cloud-Lösungen bewusst und transparent.

So starten Sie

  • Klären, wofür KI im Betrieb eingesetzt werden soll.
  • Regeln für den Umgang mit Kundendaten festlegen.
  • Mit einem kleinen, konkreten Anwendungsfall starten – zum Beispiel einer Dokumentensuche oder einem E-Mail-Assistenten.

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